Argueta, Manlio: „Tages des Alptraums - Roman aus El Salvador“

Peter Hammer Verlag, Dialog Dritte Welt (1984, 2. Auflage)

ISBN 3-87294-211-5

 

Manlio Argueta (geb. 1935 in El Salvador) - renommierter Schriftsteller, Dichter Literaturwissenschaftler und Universitätsdozent

- lebte aufgrund der politischen Situation von 1972 bis 1993 im Exil in Costa Rica und ist aktuell (2015) Leiter der el salvadorianischen Nationalbibliothek

( https://de.wikipedia.org/wiki/Manlio_Argueta ),  ( https://es.wikipedia.org/wiki/Manlio_Argueta#Biograf%C3%ADa ).

Er war mit Pater Gerhard Pöter (gest. 19.08.2019), einem Mitbegründer des vom Weltladen Mutterstadt unterstützten Projekts 22 de abril, befreundet, der die Lektüre dieses Buches empfahl.

Der Autor lässt in diesem Buch die Bäuerin Guadalupe Fuentes aus El Salvador aus ihrem Leben erzählen,

das durch die Unterdrückung durch die Militärdiktatur geprägt ist.

Es wird aber auch deutlich, dass die arme Landbevölkerung, die Campesinos, sich der eigenen Kraft bewusst wird und hoffnungsvoll auf die Kraft der gegenseitigen Solidarität vertrauend in die Zukunft schaut.

In seinem Nachwort schreibt Klaas Wellinga,

Professor für lateinamerikanische Literatur der Universität Utrecht (NL), dass durch die gewählte Form von Monologen das Buch sehr authentisch wirkt,

was ich bestätigen kann.

Die häufig saftige Sprache macht die Lektüre leicht und die für uns westliche Menschen oft unvorstellbaren Grausamkeiten trotzdem erträglich.

Wer sich über die aktuelle politische Lage in El Salvador informieren möchte,

dem sei z.B. die Homepage ( https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/elsalvador-node/elsalvadorsicherheit/221864 )

des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland empfohlen.

(Hildegard Thies)

 

 

 

Leseempfehlung

 

Hier wollen wir in loser Folge Buchbesprechungen veröffentlichen.

Dabei geht es uns nicht um Aktualität, sondern um Vorlieben.

 

Hildegard Thies bespricht Argueta, Manlio: Tages des Alptraums - Roman aus El Salvador